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Lessing Workshop: Sylke Kaufmann (Lessing-Museum Kamenz)

Am Mittwoch, den 28. Oktober, wird Sylke Kaufmann (Lessing-Museum Kamenz) zum Thema „Literarische Erinnerungskultur im Nationalsozialismus – Zur Geschichte der Lessing-Museen in Berlin und Kamenz in der NS-Zeit“ sprechen.

Der Workshop widmet sich Aspekten der Rezeption Lessings im ‚Dritten Reich‘, nähert sich dem Thema aber vorrangig über Formen der literarischen Erinnerungskultur. Im Mittelpunkt stehen das Berliner Lessing-Museum, das 1936 schließen musste, und das Kamenzer Museum, das 1931 eröffnet wurde und die NS-Zeit relativ unbeschadet überstand. Am Umgang mit den beiden Häusern zeigen sich auch die ambivalente Haltung der nationalsozialistischen Kulturpolitiker zu den bedeutendsten Vertretern der Aufklärung und Weimarer Klassik und der Versuch, positiv besetzte literarische Traditionen zu vereinnahmen, um sie für die eigene Legitimation nutzbar zu machen. Dass es dabei regional markante Unterschiede gab, belegt nicht zuletzt das Schicksal des Lessing-Denkmals in Wien im Vergleich zu den Denkmälern in Berlin, Hamburg und Kamenz.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 28. Oktober, um 18:00 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) bzw. 13:00 Uhr / 1:00 PM (Eastern Time) via Zoom. 

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte folgenden Link: https://bccte.zoom.us/meeting/register/xfwtrphuRHeH97pjs08SnQ

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